Sonntag, 23. August 2026

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Das alte Problem; die Handlung dieses Almodovar Films zusammen zu fassen oder auch nur zu skizzieren, ist kaum möglich. Zumindest nicht, wenn man NICHT vorhat, einen Roman zu verfassen. In der Gegenwart wird eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt, teilweise als Film im Film und irgendwann gehen beide Kategorien ineinander über. Etwa so als wenn die Erinnerungen einer Person kurioser Weise die Erinnerungen einer anderen Person enthalten. Der ganze Film funktioniert wie ein geniales Spielzeug. Wie ein Zaubertrick, den man nicht analysieren sollte, weil er sonst keine Wirkung mehr zeigt. Auftritt eines jungen Filmregisseurs namens Enrique (Fele Martinez). Er bekommt Besuch von Ignacio (Gael Garcia Bernal), der wiederum eine Geschichte geschrieben hat. Die soll Enrique lesen. Normalerweise würde er das auch tun, aber Ignacio ist DER Ignacio: Enriques erste Jugendliebe in der Schule. Das war damals als Ignacio von einem Priester in der Schule missbraucht wurde. Tatsächlich liess er den Missbrauch zu, um Enrique aus einigen Schwierigkeiten zu befreien. Diese Handlung (und das ist weniger als eine Skizze), erlaubt es Almodovar, transgressives Sexualverhalten während der Zeit, die Almodovar ganz bestimmt am stärksten geprägt hat, zu zeigen: Der Zeit der faschistischen Franco Diktatur. 

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